Monitore sind nicht alle gleich. Ein Monitor mag wie einfache Hardware erscheinen und ist es meistens auch, aber einige Monitore sind leistungsfähiger als andere. Ein offensichtliches Beispiel dafür sind 4K-Monitore, die höhere Auflösungen als ein normaler HD-Monitor unterstützen.
Einige Aspekte eines Monitors können nicht geändert werden, zB können Sie die Auflösung eines Monitors nicht mithilfe von Software hochskalieren. Die Auflösung wird durch die Anzahl der Pixel bestimmt, die der Bildschirm hat und Sie können sie nicht erhöhen oder verringern. Sie können höchstens die Auflösung skalieren, aber sonst nichts.
Aktualisierungsrate überwachen
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Die Auflösung eines Monitors ist nicht der einzige Faktor, der über seine Qualität und seine Fähigkeiten entscheidet. Es gibt auch andere Dinge, wie zum Beispiel die unterstützte Helligkeit und die Bildwiederholfrequenz.
Die Bildwiederholfrequenz eines Monitors gibt an, wie oft ein Monitor das angezeigte Bild aktualisiert. Je höher die Rate, desto häufiger aktualisiert der Monitor den Bildschirm. Diese Rate ist wichtig, wenn Sie mit Medien mit hohen FPS (Frames-per-Sekunde0-Wert) arbeiten. Wenn die Bildwiederholfrequenz eines Monitors niedrig ist und Sie versuchen, Medien mit hohen FPS anzusehen (oder abzuspielen), Sie werden die hohen FPS nicht nutzen können, da der Monitor sie nicht schnell genug laden kann.
So übertakten Sie den Monitor
Im Gegensatz zur Auflösung und dem Nit-Wert eines Monitors kann die Bildwiederholfrequenz eines Monitors in einigen Fällen erhöht werden. Der Vorgang wird als Übertaktung bezeichnet. Standardmäßig legt Windows 10 die höchste/maximale Aktualisierungsrate fest, die ein Monitor unterstützt, aber Sie können den Monitor zwingen, eine höhere Aktualisierungsrate zu verwenden. Der Vorgang zum Übertakten eines Monitors hängt davon ab, welche GPU Sie haben, dh eine AMD- oder eine Nvidia-GPU.
1. Übertaktungsmonitor – Nvidia-Systemsteuerung
Diese Methode funktioniert nur für Nvidia-GPUs.
- Gehen Sie zum Desktop und klicken Sie mit der rechten Maustaste auf einen leeren Bereich. Wählen Sie Nvidia-Systemsteuerung.
- Erweitern Sie in der Spalte auf der linken Seite Anzeige , und wählen Sie Auflösung ändern aus.
- Klicken Sie unter den aufgelisteten Auflösungen auf Anpassen.
- Aktivieren Sie im sich öffnenden Fenster die Option "Auflösungen aktivieren, die nicht vom Display angezeigt werden" und klicken Sie auf die Schaltfläche "Benutzerdefinierte Auflösung erstellen".
- Klicken Sie im nächsten Fenster in das Feld Aktualisierungsrate und geben Sie eine höhere Zahl als die derzeit eingestellte ein.
- Klicken Sie auf „Testen“. Wenn Sie die Meldung Außer Reichweite sehen, bedeutet dies, dass Sie zu hoch gegangen sind. Wählen Sie einen niedrigeren Wert und versuchen Sie es erneut. Wenn der Wert unterstützt wird, wird eine entsprechende Meldung angezeigt. Übernehmen Sie die Änderung.
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2. Übertaktungsmonitor – AMD Catalyst Control
Diese Methode funktioniert nur, wenn Sie eine AMD-GPU haben.
- Gehen Sie zum Desktop und klicken Sie mit der rechten Maustaste auf einen leeren Bereich. Wählen Sie AMD Radeon oder AMD Catalyst Control aus.
- Wechseln Sie in der sich öffnenden App zur Registerkarte Anzeige.
- Klicken Sie im Abschnitt "Benutzerdefinierte Auflösung" auf "Erstellen".
- Geben Sie im sich öffnenden Fenster eine neue Aktualisierungsrate ein.
- Klicken Sie auf Speichern.
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3. Overclock Monitor mit Custom Resolution Utility – AMD + Nvidia
Wenn Sie nach einer Methode suchen, mit der Sie den Monitor unabhängig von Ihrer GPU übertakten können, verwenden Sie das Dienstprogramm für benutzerdefinierte Auflösung.
- Laden Sie das Dienstprogramm für benutzerdefinierte Auflösung herunter und führen Sie es aus.
- Wählen Sie unter 'Detaillierte Auflösungen' den Monitor aus , den Sie übertakten möchten, und klicken Sie auf die Schaltfläche Bearbeiten.
- Geben Sie im neuen Fenster, das geöffnet wird, einen höheren Wert in das Feld Aktualisierungsrate ein und klicken Sie auf OK und dann erneut auf OK, um das Fenster zu schließen.
- Öffnen Sie den Ordner, in den Sie das Dienstprogramm zur benutzerdefinierten Auflösung extrahiert haben. Führen Sie die Datei restart.exe aus, wenn Sie 32-Bit-Windows haben, und führen Sie die Datei restart64.exe aus, wenn Sie 64-Bit-Windows haben.
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Einschränkungen
Ein Monitor kann übertaktet werden, aber Sie können nicht erwarten, die Bildwiederholfrequenz eines Monitors zu verdoppeln. Die Übertaktung muss in einem vernünftigen Bereich der höchsten Bildwiederholfrequenz liegen, die ein Monitor ab Werk unterstützt.
Wenn Sie die Bildwiederholfrequenz Ihres Monitors ändern und er zu lange schwarz wird, bedeutet dies, dass die von Ihnen eingestellte Rate nicht im Bereich des Monitors liegt. Sie müssen einen niedrigeren Wert auswählen.
Das Übertakten eines Monitors ist nicht gefährlich, aber Sie sollten dabei dennoch etwas Vorsicht walten lassen.
Fazit
Der Vorteil des Übertaktens eines Monitors kann minimal sein. Sie können die Bildwiederholfrequenz höchstens auf +15 Hz des höchsten vom Monitor unterstützten Wertes einstellen. Es ist selten, dass Benutzer es auf +20Hz oder +40Hz übertakten können. Wenn Sie nach deutlich höheren Bildwiederholraten suchen, müssen Sie möglicherweise einen Monitor kaufen, der diese unterstützt.