- Microsoft reagiert auf die Frustration über Controlled Feature Rollouts (CFR), die den Zugriff auf neue Funktionen einschränken.
- Zukünftige Änderungen werden es Insidern ermöglichen, selbst auszuwählen, welche Funktionen sie ausprobieren möchten.
- Durch diese Umstellung verringert sich der Bedarf an ViveTool-Workarounds.
Microsoft möchte die Art und Weise ändern, wie neue Funktionen im Windows Insider Programm bereitgestellt werden , und damit eine der größten Frustrationen unter den Testern angehen, nämlich den eingeschränkten Zugriff, der durch Controlled Feature Rollouts (CFR) verursacht wird.
Diese Änderung bedeutet, dass das Unternehmen sich endlich von eingeschränkten Funktionstests hin zu einem offeneren Nutzererlebnis entwickelt, bei dem die Benutzer selbst entscheiden können, was sie ausprobieren möchten.
CFR hat nur eingeschränkten Zugriff auf neue Funktionen
Die kontrollierte Einführung neuer Funktionen ist ein zentraler Bestandteil der Vorgehensweise des Unternehmens beim Testen von Änderungen in Vorabversionen von Windows 11. Anstatt Funktionen für alle Nutzer in einem bestimmten Kanal zu aktivieren, führt das Unternehmen sie schrittweise für kleine Gerätegruppen ein.
Dieser Ansatz trägt zwar zur Risikominderung bei, hat aber auch zu Problemen für Insider geführt. Viele Nutzer treten Preview-Kanälen bei, in der Erwartung, neue Funktionen direkt nutzen zu können, nur um dann festzustellen, dass die Updates Änderungen enthalten, die sie gar nicht verwenden können.
Diese Einschränkung führte zur weitverbreiteten Nutzung von ViveTool, einem Drittanbieter-Tool, mit dem Benutzer versteckte Funktionen manuell aktivieren können.
Microsoft plant, Nutzern mehr Kontrolle zu geben.
Microsoft räumt nun ein, dass dieses Modell weiterentwickelt werden muss. Als Reaktion auf das Feedback der Community bestätigte das Unternehmen, dass es an Verbesserungen arbeitet, die Insidern mehr Kontrolle darüber geben sollen, auf welche Funktionen sie zugreifen können.
Statt sich stark auf CFR zu stützen, um Funktionen zu beschränken, sollen zukünftige Änderungen es Nutzern ermöglichen, selbst zu entscheiden, wann und wie sie neue Funktionen ausprobieren möchten. Dadurch würde der Testprozess besser mit dem Zweck des Programms in Einklang gebracht, nämlich frühzeitigen und praktischen Zugang zu kommenden Funktionen zu ermöglichen.
Das Ende der Abhängigkeit von ViveTool
Da das Unternehmen seine Abhängigkeit von kontrollierten Funktionsupdates verringert, dürfte der Bedarf an Tools wie ViveTool sinken. Nutzer haben sich lange auf diese Umgehungslösungen verlassen, um Beschränkungen zu umgehen, doch Microsoft scheint nun bereit zu sein, dieses Vorgehen durch offizielle Optionen zu ersetzen.
Diese Änderung vereinfacht nicht nur die Benutzererfahrung, sondern verbessert auch die Qualität des Feedbacks, da mehr Benutzer Funktionen auf eine einheitliche und unterstützte Weise testen können.
Das Feedback der Community treibt den Wandel voran.
Diese Veränderung ist eine direkte Folge des Nutzerfeedbacks. In einer Diskussion in den sozialen Medien betonten Community-Mitglieder, dass der Zweck des Testens von Vorabversionen darin besteht, neue Funktionen auszuprobieren und nicht darauf zu warten, dass diese selektiv aktiviert werden.
Als Reaktion darauf bestätigte Microsoft, dass man aktiv an der Lösung des CFR-Problems arbeite und den Nutzern mehr Kontrolle darüber geben wolle, was sie sehen möchten. Das Unternehmen kündigte außerdem an, in Kürze weitere Details zu den anstehenden Verbesserungen des Insider-Programms bekanntzugeben.
Ein offeneres Insider-Erlebnis in Kürze
Obwohl der Softwaregigant noch nicht detailliert dargelegt hat, wie diese Kontrollmechanismen genau funktionieren werden, ist klar, dass er sich auf ein Modell zubewegt, bei dem der Zugriff auf Funktionen weniger restriktiv und transparenter ist.
Dies könnte einen Wendepunkt für Insider darstellen. Anstatt auf versteckte Kennzeichnungen und inoffizielle Tools angewiesen zu sein, steht Nutzern bald eine unkomplizierte Möglichkeit zur Verfügung, neue Funktionen bereits während ihrer Entwicklung zu erkunden.
Wenn diese Änderungen korrekt umgesetzt werden, würden sie das Windows Insider-Programm berechenbarer, nützlicher und näher an das heranführen, was sich die Tester schon immer gewünscht haben.
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