Während Microsoft sich darauf vorbereitet, Windows Threshold am 30. September offiziell vorzustellen und damit den neuen Namen für sein Betriebssystem zu enthüllen, kommen neue Details über eine wichtige Änderung hinter den Kulissen ans Licht: die Einführung eines neuen Telemetriesystems.
Das neue System mit dem Codenamen „Asimov“ (eine Anspielung auf die Halo-Mythologie) ist ein leistungsstarker Feedback- und Diagnosemechanismus zur Echtzeit-Überwachung der Nutzungsdaten von Benutzercomputern. Ursprünglich vom Xbox-Team entwickelt und nun vom Windows-Entwicklungsteam implementiert, stellt Asimov einen bedeutenden Fortschritt für Microsoft dar, um Erkenntnisse über die Nutzung seiner Software im realen Einsatz zu gewinnen.
Mit Asimov will Microsoft die Prozesse zur Erfassung von Nutzerfeedback, zur Identifizierung von Fehlern, zum Testen neuer Funktionen und zur Bereitstellung von Updates optimieren. Das System ermöglicht schnellere Entwicklungszyklen und kann die Zeit für die Veröffentlichung von Testversionen von derzeit drei bis sechs Monaten auf etwa einen Monat verkürzen . Dieses Modell der schnellen Iteration ist Teil von Microsofts umfassenderem Engagement für ein Betriebssystem, das sich kontinuierlich weiterentwickelt, um den Bedürfnissen und Erwartungen der Nutzer gerecht zu werden.
Laut der erfahrenen Technologiejournalistin Mary Jo Foley ist es weiterhin unklar, ob Microsoft Asimov bei der Ankündigung von Windows 10 in den Vordergrund rücken wird. Es wird erwartet, dass sich das Unternehmen bei der Präsentation stärker auf die neuen Funktionen und Verbesserungen für Unternehmenskunden konzentrieren wird.
Quelle: ZDNet