Die Systemsteuerung von Windows 11 bleibt vorerst erhalten – und Microsoft erklärt endlich, warum.

  • Microsoft erklärt endlich, warum es so lange dauert, die Systemsteuerung unter Windows 11 abzuschaffen und alle ihre Funktionen in die moderne Einstellungen-App zu integrieren.
  • Der Übergang gestaltet sich langsam, da die Kompatibilität mit Drucker- und Netzwerktreibern erhalten bleiben muss.

Microsoft ist noch immer dabei, die klassischen Systemtools von der Systemsteuerung in die Einstellungen-App unter Windows 11 zu verschieben . Die Bemühungen begannen bereits unter Windows 8, und mehr als ein Jahrzehnt später ist die Umstellung noch immer nicht abgeschlossen.

Kürzlich bestätigte March Rogers , Designchef des Unternehmens, dass die Migration aller Systeme aktiv voranschreitet. Er stellte jedoch auch klar, dass dies kein Prozess ist, der überstürzt werden kann.

Microsoft schreitet voran, nur eben vorsichtig.

 

Der Softwaregigant hat bereits zahlreiche alltägliche Einstellungen in die moderne Benutzeroberfläche integriert. So befinden sich beispielsweise Funktionen wie Uhrzeitsteuerung, Tastatur-Timing und Mausverhalten nun in den Einstellungen. Mit dem Sicherheitsupdate vom April 2026 erhalten weitere Seiten ein optisches Update, um die Benutzererfahrung übersichtlicher und einheitlicher zu gestalten.

Einige der wichtigsten Funktionen sind jedoch veraltet. So basieren beispielsweise erweiterte Netzwerkoptionen, Druckereigenschaften und sogar Teile der Geräteverwaltung weiterhin auf der Systemsteuerung. Manchmal klickt man sich durch die Einstellungen, nur um dann wieder in die alte Benutzeroberfläche zurückzukehren.

Diese uneinheitliche Nutzererfahrung ist genau das, was Microsoft zu beheben versucht, aber sie ist auch der Grund, warum sich die Fortschritte langsam anfühlen.

Der wahre Grund, warum das so lange dauert

Dies ist nicht nur eine Designbereinigung, sondern ein Kompatibilitätsproblem. Windows 11 unterstützt weiterhin eine Vielzahl von Hardware, darunter ältere Drucker, Netzwerkadapter und Unternehmensgeräte, die auf ältere Treiber angewiesen sind.

Laut Rogers muss Microsoft sicherstellen, dass die Geräte beim Übertragen der Einstellungen auf das neue System nicht beschädigt werden. In einem Beitrag auf Microsoft X schrieb er: „Wir arbeiten daran, alle alten Steuerelemente der Systemsteuerung in die modernen Einstellungs-Apps zu übertragen. Wir gehen dabei sehr sorgfältig vor, da es viele verschiedene Netzwerk- und Druckergeräte sowie deren Treiber gibt, deren Funktionsfähigkeit wir dabei unbedingt gewährleisten müssen.“

Das ist der Kompromiss. Ein schnellerer Übergang könnte zu defekten Peripheriegeräten oder fehlenden Funktionen führen. Ein langsamerer Übergang sorgt zwar dafür, dass alles funktioniert, verlängert aber die Inkonsistenzen, mit denen Benutzer seit Jahren zu kämpfen haben.

Für normale Nutzer ist das wichtiger, als es zunächst scheint. Eine einheitliche Einstellungs-App würde die Bedienung von Windows vereinfachen und übersichtlicher gestalten. Aktuell wirkt die Mischung aus alter und neuer Benutzeroberfläche noch unfertig.

Unter der Haube handelt es sich um einen Umbau, nicht um eine Neugestaltung.

Microsoft verschiebt nicht nur Menüs. Es baut die Funktionen der Systemsteuerung mithilfe moderner Frameworks neu auf und integriert sie in die Einstellungen.

Manche Komponenten lassen sich problemlos migrieren. Andere sind eng mit veralteten Systemen verbunden, die seit Jahrzehnten im Einsatz sind. Auch Tools wie der Geräte-Manager und erweiterte Netzwerkeinstellungen fallen in diese Kategorie, weshalb der vollständige Übergang noch nicht gelungen ist.

Gleichzeitig optimiert Microsoft die Einstellungen-App selbst mit aktualisierten Layouts, verbesserter Unterstützung für den Dunkelmodus und kleinen Verbesserungen der Benutzerfreundlichkeit, um ein stimmigeres Gesamtbild zu erzielen.

Die Nutzer sind gespalten, und Microsoft hört das.

Nutzerfeedback zeigt weit verbreitete Frustration über die aktuelle Kombination aus Systemsteuerung und Einstellungen. Einige Nutzer weisen darauf hin, dass die älteren Tools für bestimmte Aufgaben immer noch besser funktionieren, während die moderne Einstellungs-App nicht den erwarteten Funktionsumfang bietet.

Die Systemsteuerung ist für Netzwerkeinstellungen immer noch besser als die Einstellungen. Das muss behoben werden, wenn alle die Einstellungen verwenden sollen. Außerdem werden die Druckereigenschaften immer noch auf die Systemsteuerung zurückgesetzt  – @dave25804417 .

Es ist toll, dass ich mit drei Klicks unter Windows 11 durch 25 Jahre UI-Designgeschichte reisen kann, — @elvin_not_11 .

Dies sollte keine kurzfristige Maßnahme sein, sondern ein Kulturwandel hin zu nativen Apps, einer normalisierten und konsistenten Benutzererfahrung, bei der man den Bluff beiseite lässt und sich auf die Freude konzentriert – @samiq .

Es bedarf massiver Anstrengungen zur Vereinheitlichung der Benutzeroberfläche. Wirklich enttäuschend, dass der Dunkelmodus selbst nach all der Zeit noch nicht überall verfügbar ist und immer noch etwa acht verschiedene Designepochen von Windows sichtbar sind, — @harvasyuk .

Die Kommentare heben zwei Hauptpunkte hervor: Zum einen wünschen sich die Nutzer, dass das Unternehmen den Übergang vollständig abschließt, zum anderen, dass die Einstellungen-App konsistenter und intuitiver ist und ältere Tools ersetzen kann, ohne dass die Kontrolle über erweiterte Funktionen verloren geht.

Das ist noch nicht das Ende der Systemsteuerung, zumindest noch nicht.

Microsoft wird die Systemsteuerung schließlich abschaffen und alle Einstellungen in die moderne Einstellungs-App von Windows 11 integrieren. Dieser Prozess gestaltet sich langsam, da das Betriebssystem sowohl neue Hardware als auch jahrzehntealte Geräte unterstützen muss.

Das Unternehmen muss sicherstellen, dass während der Umstellung nichts kaputt geht, deshalb bleibt das Control Panel vorerst bestehen.

Was halten Sie davon, dass Microsoft nach und nach Funktionen der Systemsteuerung in die Einstellungen verlagert?

 

Es ist frustrierend und langsam (41,7 %).

 

Ich verstehe die Notwendigkeit zur Vorsicht (41,7 %).

 

Mir ist es egal (16,7 %)

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