Microsoft integriert die klassische Eingabeaufforderung in das Open-Source-Projekt Terminal unter Windows 11.

  • Microsoft integriert Verbesserungen aus dem Open-Source-Projekt Windows Terminal in die Windows-Konsole.
  • Dies bedeutet, dass die klassische Eingabeaufforderung und die PowerShell-Konsole nicht mehr als eigenständige Komponenten aktualisiert werden.
  • Die neuen Änderungen sind über das Windows Insider-Programm verfügbar, und es ist unklar, wann sie für alle verfügbar sein werden.

Microsoft liefert eines der größten Upgrades für die Kommandozeilen-Erfahrung seit Jahren und integriert eine Reihe von Verbesserungen aus dem Open-Source-Projekt Windows Terminal direkt in die Legacy-Windows-Konsole (conhost.exe).

Das Update beinhaltet Leistungssteigerungen, modernes Rendering und von der Community lange gewünschte Funktionen für eine leistungsfähigere Terminalumgebung unter Windows 11 .

Die Windows-Konsole erhält moderne Aktualisierungen durch Open-Source-Entwicklung.

 

Die Windows-Konsole bildet seit Langem die Grundlage für PowerShell, die Eingabeaufforderung und das Windows-Subsystem für Linux. Nun nähert das Unternehmen sie enger an das Open-Source-Projekt Windows Terminal auf GitHub an, indem es Verbesserungen direkt in die Systemumgebung integriert.

Eine der größten Änderungen ist die Einführung eines optionalen Atlas/Direct3D-Renderingpfads, der die visuelle Leistung und Konsistenz verbessern soll.

Schnellere Leistung und höhere Zuverlässigkeit

Microsoft weist darauf hin, dass Scrollvorgänge in bestimmten Szenarien bis zu zehnmal schneller ablaufen können – ein bedeutendes Upgrade für Entwickler und fortgeschrittene Benutzer, die mit großen Datenmengen arbeiten.

Die Zuverlässigkeit der Zwischenablage wurde deutlich verbessert. Ein lange bestehendes Problem, bei dem eingefügte Zeichen aufgrund von Codepage-Beschränkungen verloren gehen konnten, wurde nun behoben. Zu den weiteren Verbesserungen der Zwischenablage gehört die Unterstützung für OSC 52, wodurch Terminalanwendungen direkt auf die Daten der Zwischenablage zugreifen können.

Neue Funktionen bringen die Konsole näher an ein modernes Terminal heran.

Gleichzeitig erhält die Windows-Konsole Funktionen, die zuvor fortgeschritteneren Terminalumgebungen vorbehalten waren. Die Suchfunktion wurde um die Unterstützung regulärer Ausdrücke erweitert, wodurch die Suche in komplexen Befehlsausgaben vereinfacht wird.

Die Konsole kann nun auch Inline-Bilder mit Sixel rendern, was bedeutet, dass Tools wie der Windows Package Manager (winget) App-Symbole und umfangreichere visuelle Elemente direkt im Terminal anzeigen können.

Im Zuge dieses Updates wurde auch die Textdarstellung verbessert, insbesondere die Unterstützung für Fettdruck in der ursprünglichen Engine. Zudem wurden langjährige Probleme mit der Auswahl rechteckiger Texte behoben, um das erwartete Verhalten wiederherzustellen. Insgesamt bringen diese Änderungen die klassische Konsole den Funktionen moderner Terminalanwendungen wie Windows Terminal deutlich näher, ohne dass ein vollständiger Wechsel erforderlich ist.

Verbesserungen der Barrierefreiheit und Benutzerfreundlichkeit

Microsoft verbessert die Barrierefreiheit durch eine Überarbeitung der bestehenden MSAA-Integration und Optimierungen der Unterstützung für die Schnittstellenautomatisierung. Dies führt zu einer besseren Kompatibilität mit Bildschirmleseprogrammen und assistiven Technologien.

Das Update führt außerdem neu gestaltete Popup-Dialogfelder in der Konsole ein, darunter Verbesserungen an der Befehlshistorie (F7) und den Fenstern zur Zeilenbearbeitung (F2 und F4). Diese Änderungen verbessern die Benutzerfreundlichkeit und gewährleisten gleichzeitig eine bessere Kompatibilität mit modernen Terminal-Tools.

Verbessertes Verhalten in PowerShell, WSL und mehr

Das Snap-on-Input-Verhalten wurde optimiert und ist nun standardmäßig nur noch aktiviert, wenn die Verarbeitung virtueller Terminals (VT) aktiv ist. Dies führt zu einem vorhersehbareren Verhalten, insbesondere bei der Arbeit in Umgebungen wie PowerShell und WSL.

Zu den weiteren Verbesserungen gehören eine optimierte Handhabung der Eingabe von „Alt + Numpad“ für Zwischenablagetext, wodurch Zeichenfehler in bestimmten Codepages wie 936 vermieden werden.

Ein Schritt hin zu einer einheitlicheren Windows-Terminal-Benutzererfahrung

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die klassische Eingabeaufforderung nicht mehr als eigenständige Komponente aktualisiert wird. Stattdessen integriert Microsoft nun Verbesserungen direkt aus dem Open-Source-Projekt „Windows Terminal“ auf GitHub.

Durch die Integration dieser Verbesserungen in die Windows-Konsole verringert das Unternehmen die Kluft zwischen älteren und modernen Befehlszeilenumgebungen. Obwohl das Windows Terminal weiterhin das Flaggschiff darstellt, stellen diese Aktualisierungen sicher, dass auch herkömmliche Konsolensitzungen von kontinuierlichen Verbesserungen profitieren.

Microsoft testet diese Zusammenführung derzeit über den optionalen Pfad im Canary Channel mit der Veröffentlichung von Build 29558, und es ist unklar, wann sie für alle verfügbar sein wird.

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Windows Terminal 66,7 %

 

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