- Windows 11 ermöglicht es, die Taskleiste nach oben, links, rechts oder unten zu verschieben.
- Die Funktion wird über die Einstellungen gesteuert, nicht über das Kontextmenü (Rechtsklick).
- Das Verschieben der Taskleiste per Drag & Drop ist nicht möglich.
- Die Größenänderung der Taskleiste passt Höhe, Symbole und Layout dynamisch an.
Unter Windows 11 erhält die Taskleiste endlich einige der am häufigsten gewünschten Änderungen. Microsoft wird voraussichtlich 2026 lang erwartete Anpassungsoptionen einführen . Dazu gehört die Möglichkeit, die Taskleiste auf dem Bildschirm zu verschieben und ihre Größe anzupassen. Bislang waren jedoch die Details zur Funktionsweise dieser Features unklar.
Neupositionierung der Taskleiste
Laut einem neuen Bericht von Windows Central geben Quellen, die mit der Entwicklung vertraut sind, an, dass Benutzer die Taskleiste oben, links, rechts oder unten auf dem Bildschirm platzieren können.
Anders als in frühen Online-Abbildungen von Prototypen wird diese Option in der Einstellungen-App unter der Seite „Taskleiste“ erscheinen, nicht im Kontextmenü der Taskleiste (Rechtsklick). Die Optionen im Kontextmenü scheinen experimentell zu sein und werden voraussichtlich nicht in der finalen Version enthalten sein.

Optionen zum Neupositionieren der Taskleiste / Bild: @PdroPM
Gleichzeitig wird Microsoft die vollständige Drag-and-Drop-Funktion zur Positionierung nicht wieder einführen. Die Taskleiste lässt sich nicht mehr wie unter Windows 10 frei an jeden Bildschirmrand verschieben. Stattdessen wird die Positionierung über vordefinierte Optionen gesteuert.

Optionen für die Position der Taskleiste in den Einstellungen / Bild: Mauro Huculak
Intern wurde diese Funktion als Änderung der Priorität 0 eingestuft, was darauf hindeutet, dass Microsoft sie als kritisch betrachtet. Dies deckt sich mit jahrelangem Feedback, denn die Neupositionierung der Taskleiste zählt seit der Einführung von Windows 11 zu den am häufigsten gewünschten Funktionen.
Ändern der Größe der Taskleiste
Neben der Neupositionierung arbeitet Microsoft auch an der Größenänderung der Taskleiste. Diese Funktion soll sich voraussichtlich ähnlich wie in Windows 10 verhalten .

Kleinere Taskleiste / Bild: Mauro Huculak
Beim Ändern der Größe der Taskleiste werden sowohl die Höhe der Leiste als auch die Größe der Symbole entsprechend angepasst. Elemente wie Uhrzeit und Datum sowie der Text der Widget-Schaltflächen werden in einem kompakteren, einzeiligen Layout dargestellt.
Für viele Nutzer geht es beim Anpassen der Größe weniger um Ästhetik als vielmehr um Praktikabilität. Eine kleinere Taskleiste schafft wertvollen Bildschirmplatz, ohne dass man auf das automatische Ausblenden angewiesen ist, welches den Arbeitsablauf unterbrechen kann.
Intern wurde diese Funktion als Änderung der „Priorität 1“ eingestuft, was zwar wichtig ist, aber erst nach der Neupositionierung des Systems veröffentlicht wird.
Weitere Details
Die aktualisierte Taskleiste passt sich dynamisch ihrer Position an. Kernelemente wie Startmenü, Benachrichtigungen, Schnelleinstellungen und Kontextmenüs passen ihr Layout automatisch an, um unabhängig vom Andockpunkt der Taskleiste eine einheitliche Benutzererfahrung zu gewährleisten.
Eine Einschränkung besteht weiterhin beim Suchfeld. In vertikaler Ausrichtung funktioniert es voraussichtlich nicht in seiner vollen Form. In solchen Fällen zeigt Microsoft standardmäßig nur das Suchsymbol anstelle des vollständigen Suchfelds an.
TipsWebTech360 nimmt
Microsoft erfindet die Taskleiste hier nicht neu, korrigiert aber einen seiner größten Fehler. Das ursprüngliche Design von Windows 11 setzte auf Einfachheit auf Kosten der Flexibilität, was bei den Nutzern seither immer wieder Kritik hervorgerufen hat.
Die Wiedereinführung der Optionen zum Verschieben und Anpassen der Größe ist mehr als nur eine Ergänzung zu bestehenden Funktionen. Sie signalisiert einen grundlegenden Wandel in der Herangehensweise des Unternehmens an Windows 11. Anstatt eine Einheitslösung zu erzwingen, gibt Windows dem Nutzer dort wieder sinnvolle Kontrollmöglichkeiten, wo sie am wichtigsten sind.
Dennoch wirkt die Umsetzung vorsichtig. Das Fehlen einer Drag-and-Drop-Funktion und verbleibende Einschränkungen, wie beispielsweise die vertikale Suchfunktion, zeigen, dass Microsoft versucht, Flexibilität mit gestalterischen Vorgaben in Einklang zu bringen.
Dennoch ist dies ein bedeutender Fortschritt. Bei gelungener Umsetzung könnten diese Änderungen die Taskleiste endlich wieder anpassungsfähig statt einschränkend wirken lassen – genau das, was sich fortgeschrittene Nutzer seit jeher gewünscht haben.
Windows 11 erlaubt es endlich, die Taskleiste zu verschieben und ihre Größe anzupassen, allerdings ohne Drag & Drop. Ist das ausreichend?
Ja, genau das wollte ich – 45,5 %
Größtenteils ja, aber Drag & Drop fehlt (18,2 %).
Nicht wirklich, immer noch zu begrenzt (18,2 %).
Nein, das ist enttäuschend (18,2 %).
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